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Nachhaltigkeitsbericht: Stena Line setzt Maßstäbe

Pressemitteilung   •   Mai 13, 2019 12:13 CEST

Stena Line setzt auf mehr weibliche Führungskräfte

Treibstoffeffiziente, KI-unterstützte Fähren, Batterieantrieb, deutlich weniger Einwegplastik, weiterhin wenige Unfälle bei Passagieren und Crew, sowie mehr weibliche Führungskräfte – dies sind einige Highlights des Nachhaltigkeitsberichtes 2019 der Fährreederei Stena Line.

Zum dritten Mal in Folge hat Stena Line ihren jährlichen Nachhaltigkeitsbericht „A Sustainable Journey“ veröffentlicht. Der Bericht beschreibt die ehrgeizigen Ziele der Reederei, ihren Betrieb ganzheitlich nachhaltiger zu gestalten, sowie die verschiedenen Initiativen, Verbesserungen und Herausforderungen des vergangenen Jahres auf dem Weg dorthin.

„Mit Größe kommt Verantwortung, und unser Ziel ist es, Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit zu setzen und den Wandel im europäischen Kurzstreckenseeverkehr voranzutreiben. Im letzten Jahr konnten wir erstmals das Know-how unserer erfahrenen Seeleute an Bord mit KI-Technologien ergänzen und unseren Batterieantrieb weiterentwickeln. Wir haben unsere Bemühungen um die Sicherheit der Besatzung und der Passagiere fortgesetzt und eine neue Initiative für mehr Vielfalt in unserem Betrieb gestartet”, sagt Niclas Mårtensson, CEO Stena Line.

Die Nachhaltigkeitsstrategie von Stena Line beruht auf fünf strategischen Schlüsselbereichen aus den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, die in direktem Zusammenhang mit der Reederei stehen: Saubere Energie, Nachhaltiger Verbrauch, Leben unter Wasser, Gesundheit und Wohlergehen, sowie Gleichstellung und Inklusion.

„Es ist großartig zu sehen, dass jeder große und kleine Beitrag unserer mehr als 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu konkreten Fortschritten führt und der Betrieb effizient und sicher weitergeht. Unser Wirtschaftszweig ist immer noch stark abhängig von fossilen Brennstoffen, so dass die gesamten CO2-Emissionen im Gleichklang mit steigenden Frachtvolumen gestiegen sind. Wir haben also noch eine Menge zu tun. Initiativen, den Betrieb zu elektrifizieren, sind noch relativ neu in unserer Branche, aber extrem wichtig, um schrittweise weiter zu kohlenstoffärmerem Schiffsbetrieb zu kommen“, sagt Erik Lewenhaupt, Head of Sustainability Stena Line.

Einige Highlights des Nachhaltigkeitsberichtes 2018:

Gleichheit und Inklusion:

  • Der neue Schlüsselbereich Gleichheit und Inklusion wurde in die Nachhaltigkeitsziele von Stena Line aufgenommen, mit dem Ziel, die Anzahl weiblicher Führungskräfte auf 30% zu steigern, und die Vision eines belästigungsfreien Arbeitsumfeldes zu realisieren.
  • Die Geschlechts-Diversität wurde verbessert: der Anteil weiblicher Führungskräfte im Unternehmen stieg von 16% auf 19%.
  • Partnerschaften: Stena Line ist eine langfristige Partnerschaft mit EuroPride eingegangen und unterzeichnete die Forderung der UK Chamber of Shipping „Women in Maritime“.

Gesundheit und Wohlbefinden:

  • Sicherheit zuerst: Sicherheit hat oberste Priorität bei Stena Line und das Unternehmen konnte die bereits niedrige Zahl an Unfällen von Passagieren und Crew an Bord halten, sowie eine technische Verlässlichkeit von 99,8% bei den Abfahrten erzielen.
  • Ausgezeichnete Sicherheit: Neun Fähren der Stena Line-Flotte wurden mit dem Jones F. Devlin Award der Chamber of Shipping of America für außerordentliche Sicherheit ausgezeichnet.

Saubere Energie:

  • Treibstoffeffiziente, KI-gestützte Fähre: Stena Line hat die Stena Scandinavica auf der Route Kiel-Göteborg mit einer KI-Technologie ausgerüstet, die Kapitäne und Offiziere bei der Einsparung von Treibstoff und Emissionen unterstützt. Das Projekt verlief erfolgreich und sobald es in der gesamten Flotte umgesetzt wird trägt es signifikant dazu bei, das Treibstoff-Einsparziel von 2,5% pro Seemeile und Jahr zu erreichen.
  • Elektromobilität in der Schifffahrt: Launch eines Batterie-Hybrid-Projektes mit einer 1 MWh Batterie an Bord der Stena Jutlandica auf der Route Göteborg-Frederikshavn
  • Landstrom: Über die Anlage im Hafen Oslo wird nun das 14. Schiff der Flotte mit grünem Landstrom versorgt. 37% der Flotte und 20% der Terminals von Stena Line sind für Landstromversorgung gerüstet und sparen so 14.000 t CO2 pro Jahr.

Nachhaltiger Verbrauch:

  • Reduktion von Einwegplastik: Das Ziel von Stena Line ist der vollständige Bann von Einwegplastik an Bord. 2018 wurde dieses Ziel in einigen Geschäftsregionen zu 90% erreicht.
  • Mehr Recycling: Der Recycling-Anteil von Abfällen in den Häfen konnte auf 77% erhöht werden.

Leben unter Wasser:

  • Reinigungsmittel mit Ökolabel: 2017/2018 konnte Stena Line die Verwendung von Ökolabel-Reinigungsmitteln in Passagier- und Küchenbereichen an Bord auf 60% verdoppeln.
  • Antifouling: Stena Line testet verschiedene Initiativen zur Verhinderung von Bewuchs an den Schiffen, etwa Ultraschall-Signalgeber und innovative, algenabstoßende Anstriche.

Der komplette Nachhaltigkeitsbericht 2018 steht hier zum Download bereit:

www.stenaline.com/sustainability

Stena Line in Deutschland

Seit ihrer Gründung im Jahr 1962 hat sich die schwedische Reederei Stena Line mit aktuell etwa 5.000 Angestellten zu einem der größten Fährunternehmen der Welt entwickelt. Im Jahr 2018 transportierte die Flotte über 7,6 Millionen Passagiere, 1,7 Millionen Autos und 2,1 Millionen Frachteinheiten zwischen den Niederlanden und Großbritannien, auf der Irischen See sowie auf der Ostsee zwischen Dänemark, Norwegen, Schweden, Polen, Lettland und Deutschland. Die Flotte besteht aktuell aus 38 Schiffen, die Ziele auf 20 Routen anfahren. Darüber hinaus gehören umfangreiche Pauschal- und Serviceangebote zu den Leistungen des Unternehmens.Stena Line operiert in Deutschland von vier Häfen und zwei Standorten aus, dem Hauptsitz der Stena Line GmbH & Co. KG in Rostock sowie dem Büro in Kiel.

www.StenaLine.de

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